Bus

Aller Anfang war schwer, 3 Jahre nach Baubeginn fehlt es immer noch an infrastrukturellen Einrichtungen.
Aber Dank eines starken Bürgervereins wurde einiges in Bewegung gebracht.
Bald wird auch eine Buslinie den Maadebogen bedienen.
Das damit grosse Probleme aufgewirbelt wurden wusste, zu diesem Zeitpunkt noch niemand
!

Anzeige aus der Wilhelmshavener Zeitung vom 25.09.1985

Ab Oktober Zubringerbus

Vor allem aber fehlt es im dritten Jahr auch noch völlig an öffentlichen Einrichtungen wie Spielplatz, Kindergarten, Grundschule, Geschäfte, Kreditinstitute. Die nächste gemütliche Kneipe, in der auch der neue Bürgerverein seine Versammlungen abhält, liegt in Schaar.
Bislang gibt's auch noch keine Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Ab Oktober allerdings soll als Versuch ein Zubringerbus zur Linie 3 fahren.
Die kleinen Kinder aus dem Maadebogen besuchen die Schule im Wiesenhof. Für die Kleinen ein Schulweg von 45 Minuten zu Fuß und noch dazu über die gefährliche Kurt-Schumacher-Straße und den Altengrodener Weg im Wiesenhof.
Froh sind die Eltern deshalb, daß die Schule alle neu eingeschulten Maadebogen-Kinder des ersten Schuljahres gemeinsam in einer Klasse zusammenfaßte, so daß sie die Kleinen in Fahrgemeinschaften gemeinsam hinbringen und abholen können. Klaus Böther organisiert das Ganze.
Die weiten Entfernungen zum Einkaufen, auch hier orientierten sich die Maadebogen-Bewohner in Richtung Wiesenhof - machten für viele Familien trotz der durch den Bau angespannten Finanzlage die Anschaffung eines Zweitwagen. nötig.
Dennoch glauben die meisten Bewohner im neuen Stadtteil, daß ihre Entscheidung, im Maadebogen zu bauen, richtig war.

Klaus G. Leiner: „Hier konnte wirklich jeder so bauen, wie er wollte." Und weil es für den Maadebogen-Nord, der jetzt erschlossen und bebaut wird, gewisse bauliche Vorschriften gibt, glaubt der Vorsitzende des Bürgervereins Maadebogen auch, daß dieser Stadtteil-Bereich nicht so schnell wachsen wird, wie der südliche, zumal auch das Geld knapper geworden ist

Kurz nach diesem Bericht wurde die Linie 3 versuchsweise verlängert und fuhr nun bis in den Maadebogen

Freitag, den 18. Oktober 1985

Maadebogen-Bus gut angelaufen

Gut angenommen wird nach einem ersten Überblick das Verkehrsangebot auf der verlängerten Linie 3 zwischen der Stadtparkkolonie und dem Neubaugebiet Maadebogen.
Das geht aus einem ersten Überblick des Verkehrsbetriebes der Stadtwerke hervor. Die verlängerte Linie 3 verkehrt versuchsweise zunächst für sechs Monate.


Anzeige aus der Wilhelmshavener Zeitung vom  30.09.1986

Bus-Liniennetz besser verknüpfen

In einer Mitgliederversammlung des FDP-Kreisverbandes stellte Ratskandidat Ingo Liermann das Ergebnis der Diskussionen zur Verbesserung des Wilhelmshavener Busverkehrs vor.

Die Kreisversammlung begrüßte dies als Bündel konstruktiver Vorschläge, um aus den vorhandenen Linien ein Busnetz zu knüpfen. So ließe sich z. B. ohne großen Aufwand die Linie 2 aus ihrem Dornröschenschlaf am Marinebad erwecken. Eine Verlängerung über die Friedenstraße und die Verbindung Neuengrodener Weg/Siebethsburger Straße bis zur Tom-Brok-Straße würde nicht nur Jugendherberge, Karl-Hinrichs-Stift, Friedhof, Berufsschulzentrum und Käthe-Kollwitz-Schule besser erreichbar machen, sondern auch das „tote Ende" in der Freiligrathstraße in eine lebendige Verknüpfung mit den Linien 1 und 6 verwandeln.

Ein weiteres Beispiel wäre die Kleinbuslinie durch den Maadebogen. Durch eine sinnvolle Erweiterung der Linienführung ließe sich die Vernachlässigung dieses Neubaugebietes und Fort Schaars beseitigen: Der Bus sollte von der Schule Altengroden durch das ganze Neubaugebiet, die Sauerbruchstraße, Wiesenhofschule, Friedenstraße bis zur Tom-Brok-Straße fahren, wo nach den Vorstellungen der FDP dann der Anschluß an die Linien 2 und 6 erfolgen sollte.

Die Linie 3 könnte unter diesen Voraussetzungen dann schon mit dem Anschluß an die Kleinbuslinie Am Wiesenhof enden.


Anzeige aus der Wilhelmshavener Zeitung vom  20.01.1987

Zankapfel: Busverkehr zum Neubaugebiet Maadebogen

Von Politikern verordnete Magerkost schmeckt Bürgern nicht - Spärliche Einnahmen

Auf Unverständnis und massive Ablehnung bei den Bewohnern des Neubaugebietes Maadebogen ist nach Informationen der „Wilhelmshavener Zeitung" eine Entscheidung des Verwaltungsausschusses der Stadt gestoßen, den Busverkehr in diesem Bereich derart auszudünnen, daß nunmehr nur noch je zwei Fahrtenpaare am Morgen und am Mittag an Schullagen übriggeblieben sind.
  Empörte Bewohner des Neubaugebietes haben sogar überlegt, ob sie wegen dieser wenig bürgerfreundlichen Haltung sogar den Klageweg beschreiten sollten. Der Gang vor Gericht indes wäre ebenso teuer wie nutzlos, denn einen Rechtsanspruch auf Einrichtung eines Linienverkehrs gibt es in dieser Republik nicht.
Der Rat der Stadt hatte - wie berichtet - im Jahre 1985 beschlossen, versuchsweise einen Zubringerverkehr zwischen der Stadtparkkolonie als dem Endpunkt der Linie 3 und dem Maadebogen einzurichten. Die Busse verkehrten an allen Tagen in der Woche nach einem relativ dichten Fahrplan, der in keinem Verhältnis zur Nutzung stand. Das hatten die Experten seinerzeit auch prognostiziert, weil die Wohndichte im Maadebogen zu gering sei.
Nach dem Versuch folgte eine weitere politische Entscheidung: Der Busverkehr wurde zeitlich bis zum 31. Dezember 1986 verlängert. Gleichzeitig wurde beschlossen, gewisse Einschränkungen einzuarbeiten. So verkehrten die Fahrzeuge nicht mehr an Sonn-und Feiertagen sowie an Sonnabenden.
Kurz vor Ablauf dieser Frist erarbeitete der Stadtwerkeausschuß die Empfehlung, den Verkehr einerseits zwar weiter einzuschränken, ihn aber zu Schulbeginn und -schlußzeiten zu gewährleisten. Diese Empfehlung war dem Verwaltungsausschuß offensichtlich noch zu „fett`. Die Politiker sorgten für jene zusätzliche Abmagerungskur, die nunmehr die Gemüter im Maadebogen erregt.
Der Verwaltungsausschuß hatte sich bei seinem massiven Eingriff von wirtschaftlichen Gesichtspunkten leiten lassen. Denn hochgerechnet hätte der Vollversuch jährlich etwa
130 000 DM gekostet. Der eingeschränkte Verkehr ohne Betrieb an den Wochenenden hätte immer noch 100 000 DM verschlungen. Und was jetzt läuft, kostet im Jahr etwa 25 000 DM, weil die Einnahmen überaus spärlich tröpfeln: Nur etwa 5000 DM kommen in die Kasse.
Gleichwohl sind die Politiker gefordert, die Situation noch einmal zu überdenken. Dafür dürfte schon allein der Bürgerverein Maadebogen sorgen, der dieses Thema dem Vernehmen nach in dieser Woche behandeln will.
Aus den Stadtwerken verlautete zu dem Hin und Her zwischen Maadebogen und Rathaus: „Wir prüfen nur die wirtschaftliche Seite. Wenn es die Politik will, dann richten wir auch eine Linie zum Mond ein - selbst im Zehn-MinutenTakt."
-id.


Anzeige aus der Wilhelmshavener Zeitung vom  21.07.1995

Maadebogen-Verkehr in der Diskussion

Veranstaltungen des CDU-Ortsverbandes

Zu einer Diskussionsveranstaltung über Verkehrsberuhigung im Maadebogen hatte der
CDU-Ortsverband Altengroden/Neuengroden/Rüstersiel die Bewohner des Neubaugebietes Maadebogen eingeladen. Den Fragen der Bürger stellten sich der Betriebsleiter der Verkehrsbetriebe Werner Münkenwarf, der Sachgebietsleiter für Verkehrsplanung der Stadtverwaltung Hartmut Weigel sowie die CDU-Ratsherren Rolf Fehnders und Heinz Müller.
Weigel erklärte, die Bebauung des Maadebogens sei Ende der 70er Jahre geplant worden. Auf Wunsch der Stadtwerke, so Münkenwarf, wurde die ÖPNV-Trasse in das Erschließungskonzept mit einbezogen und von Süden her durch die Magellanstraße/ Behringallee bis Sven-HedinStraße weiter durch den Grünzug zur Friedrich-PaffrathStraße eingeplant. Ziel der Verkehrsbetriebe sei es, nach Ende der Bautätigkeit die Buslinie über Maadebogen Mitte/Sven-Hedin-Straße und Friedrich-Paffrath-Straße in Richtung Reinhard-Nieter Krankenhaus zu führen. Im Bauausschuß herrsche heute Uneinigkeit über das vor 15 Jahren beschlossene Konzept, so CDU-Ratsmitglied Fehnders.
Der Ausbau der geplanten Bustrasse sei aufgrund der schwierigen Haushaltslage offen, und es müsse über eine kostengünstige Zwischenlösung nachgedacht werden. Der Busverkehr im Maadebogen ist ein erklärtes Ziel des Bürgervereins Maadebogen. Unter den Anwohnern bestehen unterschiedliche Meinungen zur künftigen Verkehrsführung. Die OPNV-Anbindung der Sven-Hedin-Straße wird von allen Anwohnern befürwortet. Strittig ist u.a., ob der Durchgangsverkehr (Anlieger ausgenommen) ausgeschlossen werden soll.
Seitens des Planungsamtes der Stadt, so der Sachgebietsleiter für Verkehrsplanung, ist die Durchgängigkeit der Sven-Hedin-Straße durchaus gewollt, da das Einkaufszentrum für den gesamten Stadtteil erreichbar sein müsse. Bauleitplanerischer Ansatz war u.a. eine Warenanlieferung der Märkte auf kurzem Wege.
Die Anlieger der Sven-Hedin-Straße fühlen sich durch die jetzigen Gegebenheiten hintergangen, weil die ursprüngliche Planung eines Kreisverkehrs zur Anlieferung der Märkte von der heutigen Verkehrsführung völlig abweiche. Um Lärm- und Abgasbelästigung durch das hohe Verkehrsaufkommen zu reduzieren, fordern die Anwohner eine Verlegung der Einfahrt zu den Märkten näher oder direkt zur Kurt-Schumacher-Straße.


Anzeige aus der Wilhelmshavener Zeitung vom  25.03.1997

Wartehäuschen für Maadebogen

CDU-Veranstaltung zu Buslinien - Maadetal muß noch warten

Auf der CDU-Informationsveranstaltung zur „Buslinienführung im Maadebogen und Maadetal" wartete der Vertreter des Stadtwerke-Verkehrsbetriebs, Werner Münkenwarf, mit einer freudigen Mitteilung auf: Der Maadebogen erhält voraussichtlich zwei beleuchtete Buswartehäuschen. CDU-Ortsverbandsvorsitzender Klaus Friedrich und sein Stellvertreter Norbert Witton wie auch der Vorsitzende des Bürgervereins Maadebogen, Hans-Joachim Kattenberg, und dessen Stellvertreter Karl-Heinz Alefs begrüßten diese Entwicklung. Christdemokraten und Bürgerverein im Maadebogen hatten Wartehäuschen schon seit längerem gefordert.
Da die Deutsche Städtereklame (DSR), die die beleuchteten und mit Werbung versehenen Bushäuschen unterhält, ihre vertraglich zugesagte Anzahl von Busunterständen aufgestellt hat, müssen die beiden Wartehäuschen von wenig frequentierten, anderen Bushaltestellen in den Maadebogen umgesetzt werden.
Die Kosten von ca. 12 000 Mark pro Umsetzung ist für eine Umtauschaktion bei den Stadtwerken veranschlagt, über die zweite wird verhandelt, wie Münkenwarf berichtete. Bürgerverein und CDU schlagen vor, die beiden Bushäuschen an den stark genutzten Haltestellen Beringallee und Knut-Rasmussen-Straße zu errichten.
Für die CDU-Forderung nach einem beleuchteten Wartehäuschen im Bereich Langewerth konnte der Stadtwerkevertreter keine positive Auskunft geben. Erstens führen dort keine Busse der Stadtwerke, sondern der Weser-Ems-Busbetrieb (WEB) und zweitens sei wegen der Landesstraße dort das Straßenbauamt Aurich zuständig. Der Wunsch nach einer Busanbindung des neuen Baugebietes Maadetal, der vom CDU-Ortsverband unterstützt wird, trat auf Verständnis sowohl bei Münkenwarf als auch bei dem Vertreter des Stadtplanungsamtes, Hartmut Weigel.
Aus stadtplanerische Sicht ist eine Anbindung über die zukünftige Weststadt (Verlängerung der Friedenstraße und Durchbau der L 810) vorgesehen, erläuterte Weigel... Das Problem werde aber die Übergangszeit bis zur Fertigstellung sein. Deshalb wird nach Aussage der Verkehrsbetriebe zunächst eine Anbindung des Maadetals nur für den Schulbusverkehr geprüft.


Leserbriefe zum Thema Busse im Maadebogen

Anzeige aus der Wilhelmshavener Zeitung vom  13.10.1999

Was sollen die vielen Busse für den Maadebogen?

Zum Artikel über die neuen Buslinien 31 und 32 in der WZ vom 27. 8. 1999.

Wieder ist eine Zusage, die wir 1997 im Rathaus bekommen haben, über Bord gekippt worden. Seinerzeit haben wir uns darüber beschwert, dass die im genehmigten Bebauungsplan vom Maadebogen ausgewiesenen Bustrassen nicht gebaut wurden und der Bus stattdessen morgens ab 6 Uhr an unserem Haus vorbei donnert.
Herr Münkenwarf von den Stadtwerken sagte uns in Gegenwart anderer Herren von der Stadt zu, der Bus würde nur halbstündlich in einer Richtung durch unseren Teil der Sven-Hedin-Straße fahren und am Wochenende und in den Schulferien gar nicht. Letzteres war von vornherein ein Windei, denn das traf nur für die Sommerferien zu und wird jetzt wohl entfallen.
Seit dem 2. September ist die Linie 3 in die Linien 31 und 32 aufgeteilt worden, und die 31 fährt nun in beiden Richtungen, d. h. jede Viertelstunde, bei uns vorbei. Außerdem fährt morgens noch die Linie 1 und ein E-Bus (die Abkürzung?) durch die Sven-Hedin-Straße sowie diverse Schulbusse und Sonderfahrten. Zwischen 7 und 8 Uhr haben wir schon acht Busse gezählt. Wir werden auch am Samstag um 6 Uhr durch den Bus geweckt, der auch nach 9 Uhr immer noch ohne Fahrgäste unterwegs ist.
Wenn die Sonntagsöffnung der Geschäfte durchgesetzt werden sollte, hat Herr Münkenwarf eine Handhabe, die Busse auch an diesem Tag ab 6 Uhr in unserer Straße einzusetzen.

Im Maadebogen besitzt fast jeder Haushalt zwei Pkw, also was sollen die vielen Busse? Bei sinnvoller Planung hätten rund um den Maadebogen Haltestellen eingerichtet werden können, die von allen leicht zu erreichen gewesen wären. Die Busse hätten nicht durch ein Wohngebiet zu donnern brauchen und wären nicht, wie Herr Münkenwarf bedauerte, durch Tempo 30 im Vorwärtskommen behindert worden. Es ist bekannt, dass die Verkehrsbetriebe jährlich Verluste einfahren. Diese müssen durch andere Geschäftsbereiche der Stadtwerke ausgeglichen werden, d. h. jeder Bürger dieser Stadt finanziert den unsinnigen Einsatz der meist leeren Busse.
Warum nimmt die Bürgerinitiative Maadebogen Nord, die einmal die Öffnung der Sven-Hedin-Straße für den Durchgangsverkehr verhindern wollte, diese massive Belastung durch Busse widerspruchslos hin?
Sind sie wie wir der Ansicht, dass die Meinung der Bürger für die Stadtoberen unwichtig ist?

Ulrike und Hans E.

...und als Antwort auf den Leserbrief schrieb 1 Woche später Peter W. diesen Brief

Wir freuen uns über das Angebot und klagen nicht

Zum Leserbrief: „Was sollen die vielen Busse im Maadebogen?" vom Ehepaar E.

Dass Frau und Herr E. verärgert sind, dass die geplante Bustrasse nicht realisiert wurde, kann ich schon verstehen, zumal diese Trasse im Bebauungsplan ausgewiesen wurde. Dies zu klären ist meiner Meinung nach Sache des Bürgervereins.
Allerdings sollte man nicht pauschal mit Argumenten um sich werfen! Nicht jeder Buslenker „donnert" durch den Maadebogen - schwarze Schafe gibt es allerdings überall, auch manche Anwohner fühlen sich als Ralleyfahrer! Nicht jeder Haushalt hat einen Zweitwagen!
Seit wann fährt die Linie 1 durch den Maadebogen - wie im Leserbrief geschrieben? Oder meinen Eßers die Schulbuslinie 4 (gern. Fahrplanheft?) Und Wenn die Sonntagsöffnung kommt? Bis jetzt fährt sonntags kein Bus durch den Maadebogen, und daran wird und muss sich durch die Einführung der Linien „A" und „B" nicht viel ändern.
Was die Auslastung der Busse angeht (es wird gerade in Randbezirken einer Stadt kaum volle Nahverkehrsmittel geben), freuen wir uns über das Angebot und nutzen es statt zu klagen. Selbst in großen Städten wie Mannheim fahren die Straßenbahnen in den Randbezirken zeitweise fast leer!

Als Benutzer dieser Linie sind wir froh, dass es den Bus gibt!
Außerdem habe ich zu meiner Freude festgestellt, dass ich neuerdings sieben Minuten später fahren kann, um meinen Arbeitsplatz pünktlich zu erreichen. Viel ärgerlicher finde ich es, dass es an der Haltestelle „Beringallee" kein Wartehäuschen gibt. Wer dort einmal im Winter bei kaltem Ostwind und Schneeregen früh morgens auf den Bus gewartet hat weiß, wovon ich spreche!

Peter W.

...und hier die Antwort darauf....

Bürger zu Querulanten abgestempelt

Zu den Themen Busse im Maadebogen und Großsegler am Bontekai.

Es ist erstaunlich, dass sich immer wieder Bürger zu Themen äußern, von denen sie nicht betroffen sind. Herr W., der in der Hinterbebauung des Teiles des Kolumbusringes wohnt und nicht vom Busverkehr betroffen ist, maßt sich ein Urteil über die Lärmbelästigung durch Busse in der Sven-Hedin-Straße an.
Es ist außerdem fraglich, ob er sich schon einmal zwischen 7 und 8 Uhr hier aufgehalten hat, um beurteilen zu können, welche Busse außer der Linien 31 und 32 vor unserem Haus verkehren. Ebenso anmaßend sind die Stellungnahmen von Frau Puvogel aus der Siebethsburger Straße und Herrn Jach vom Ölhafendamm zum Thema Großsegler am Bontekai. Die Lärm- und Abgasbelästigungen, die die Anwohner Tag und Nacht hinnehmen müssen, können diese doch wohl nur selbst beurteilen.
Wir müssen darunter leiden, dass die Stadt Wilhelmshaven uns nicht über Änderungen des Bebauungsplanes informierte. Wir hätten dieses Grundstück nie gekauft! Ebenso leiden die Anwohner am Bontekai unter der Unfähigkeit der Stadt, eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Schiffe, wie die Großsegler, sind unbedingt eine Bereicherung für das Hafenimage, aber ohne Stromversorgung ist das Ganze nicht durchdacht. Hausgemachte Probleme, die aber beseitig werden könnten!
Mitbürger, die es wagen, ihre Meinung zu äußern, werden durch solche Stellungnahmen zu Querulanten abgestempelt.

Ulrike und Hans E.

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